Studienraum in Schillers Wohnhaus eröffnet

Studienraum in Schillers Wohnhaus lässt Besucher interaktiv in Leben und

Werk des Dichters eintauchen

Seit kurzem können die Besucher in Schillers Wohnhaus mit Hilfe von zwei Multimediastationen individuell zu Leben und Werk von Öffnet internen Link im aktuellen FensterFriedrich Schiller recherchieren. Eine Sitzbank mit Bibliothek lädt zudem zum Verweilen, Lesen und Stöbern ein. Die Klassik Stiftung Weimar (KSW) möchte auf diese Weise den Besuchern von Schillers Wohnhaus die Möglichkeit geben, sich über den Audioguide und die Hausmonografie hinaus auf eine zeitgemäße und für alle Altersgruppen geeignete Form zu informieren.

Mit Hilfe der im Studienraum zur Verfügung stehenden Medien können Besucher aufkommende Fragen bereits während ihres Besuches in Schillers Wohnhaus selbst beantworten, zu weiteren Themen recherchieren und ihren Aufenthalt damit gewinnbringender gestalten. So kann jeder mit einem selbst gewählten Schwerpunkt sein Wissen über Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchiller vertiefen oder neue Zusammenhänge herstellen.

Die als Touchscreens konzipierten Multimediastationen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Besucherfreundlichkeit aus. Ein Zeitstrahl versammelt die wichtigen Lebensstationen und Ereignisse in Schillers Leben, die in einem nächsten Schritt in Text und Bild vertieft werden können. Trotz des umfangreichen Inhalts von über 70 DIN-A4-Seiten Text und über 150 Bildern bleibt die interaktive Anwendung schlicht und übersichtlich. Durch eine funktionale und gestalterische Reduktion tritt die Technik in den Hintergrund. Der Einsatz von Touchscreens im Stile moderner Smartphones ermöglicht eine einfache Navigation durch das Berühren und Verschieben der interaktiven Elemente.

Bei der Einrichtung des Studienraums handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Referats Forschung- und Bildung und der Direktion Museen, durchgeführt von mediaarchitecture.de. Das 2006 von Jens Weber und Andreas Wolter in Weimar gegründete Kollektiv mediaarchitecture arbeitet an den Schnittstellen zwischen Medien und Architektur, Kunst, Gestaltung und Technik. 2009 erhielt das Kollektiv für die Ausstellung »ImpulsBauhaus« den Innovationspreis Thüringen und eine Nominierung für den Bundesdesignpreis.

 


Letzte Änderung der Seite: 14. 08. 2022 - 23:08

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